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Nearshoring oder Outscourcing

 

Die Frage betrifft letztlich jedes Unternehmen, das sich weiterentwickeln möchte: Wie verschaffe ich mir Wettbewerbsvorteile gegenüber meinen Konkurrenten? Die Reihe der dazu entwickelten Konzepte ist nur wenig länger als die Liste der Fehlschläge. Oftmals liegt es an unrealistischen Erwartungen, schlechter Vorbereitung oder mangelndem Wissen – vermeidbare Fehler, die aber nur selten frühzeitig erkannt werden. Diese Probleme bleiben natürlich auch externen Dienstleistern nicht verborgen. Als Zulieferer und Dienstleister sind diese Unternehmen naturgemäß besonders am Erfolg ihrer Kunden interessiert und forschen daher seit einiger Zeit auch nach den Ursachen für die hohe Quote fehlschlagender Projekte.

Kein deus ex machina

Bei der Auswertung der Daten kristallisierte sich bald eines heraus: Die klassischen Ansätze sind für die Herausforderungen der modernen Märkte nicht mehr ausreichend. Es bedarf neuer Methoden und Konzepte, um den Spagat zwischen Kosten und Geschwindigkeit zu meistern. Ein Resultat dieser Erkenntnisse ist ein neues Herangehen an die Aufgabe, externes Know-how an bestehende Unternehmen anzubinden. Bislang wurde die Entwicklungsabteilung wie eine Blackbox gehandhabt, in die einfach Fachkräfte mit dem gewünschten Spezialwissen zusätzlich hineingesteckt wurden.
Die Nachteile dieses Ansatzes kennt jeder externe Mitarbeiter: Koordinationsmängel, Informationslücken, unnötige Reibungsverluste. Mit dem neuen Konzept beginnt die Arbeit des Nearshoring-Dienstleisters schon viel früher: Auf Management-Ebene wird das geplante Projekt von Anfang an begleitet. Durch diesen tiefen Einblick in die Arbeitsstrukturen des Unternehmens wird der Dienstleister in die Lage versetzt, seine eigenen Fachkräfte viel effizienter einzusetzen. Terminprobleme, offene Fragen und Änderungen werden schnell und direkt besprochen und Lösungen erarbeitet.

Mehr Entwicklungssicherheit durch Vier-Augen-Prinzip

Auf diese Weise kann der Dienstleister sein Know-how bereits in die Produktplanung mit einbringen und wertvolle Hinweise geben sowie Alternativen aufzeigen. Dem Unternehmen bleiben so kostspielige Experimente und Fehlentscheidungen zum großen Teil erspart, auch wenn es natürlich niemals hundertprozentige Sicherheit gibt. Dennoch führt das zusätzliche Wissen um Märkte und Trends in Verbindung mit dem anderen Blickwinkel auf Chancen und Möglichkeiten zu einer wesentlich besseren Einschätzung des möglichen Projekterfolgs.

 

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