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Schlaganfall - es kann jeden treffen

 

Ich weiß, dieser Blogeintrag passt jetzt so ganz und gar nicht zu den Themen meines Unternehmens, doch ich möchte, dass ihn so viele Menschen wie möglich lesen. Denn das Thema Schlaganfall oder die Vorboten dazu gehen uns alle an, wir können alle überall und aus dem Nichts heraus davon betroffen sein. Das geschah am 2. September 2013 im Hause Jankowiak:

Wir sitzen ganz normal beim Mittagessen, unterhalten uns, jeder erzählt von seinem Vormittag. Wir, das sind Mama, Papa und Junior.

Ein ganz normaler Montag eben, an dem wir als Familie unsere gemeinsame Mahlzeit zu sich nehmen.

Junior erzählt, dass ein Klassenkamerad von einer Wespe in den Mund gestochen wurde, worauf der Papa sagt: „Hat die Wespe den Jungen in den Mund gestocht?“ Als Mama denke ich: „Nanu, was ist das denn für ein Wort, das mein Mann da verwendet?!“ Das ist aber untypisch für ihn, vor allem, er korrigiert sich nicht! Mama möchte jetzt nicht unbedingt einen auf Klugscheißer machen und sagt nix.

Dann kommen noch einige Wörter hervor, die ohne Zusammenhang sind – Mama wird stutzig. Papa steht auf, geht zum Kühlschrank, vollkommen normal, nimmt sich Sprudel heraus, nimmt sich ein Glas aus dem Glasschrank, schüttet sich was in das Glas – ganz normal. Doch dann tigert Papa zum Tisch, setzt sich kurz, trinkt einen Schluck, steht auf und geht in Richtung Haustür, setzt sich im Hausflur auf die Treppenstufe und sagt: „Ich kann manche Wörter nicht mehr richtig saden!“

Jetzt läuten bei Mama die Alarmglocken, sie erinnert sich an einen Text im Internet über Symptome zum Thema Schlaganfall und greift zum Telefon. Ein Anruf beim Hausarzt ergibt, sie solle sofort einen Krankenwagen rufen; Verdacht auf Schlaganfall.

Das Ganze spielte sich innerhalb von 2 oder 3 Minuten ab, dann war Papa wieder vollkommen normal. Auch im Krankenwagen stand er Rede und Antwort, beschrieb, wie er das alles so erlebt hat.

Im Krankenhaus dann die Diagnose: "Durchblutungsstörungen im Gehirn“

Mama googelt und findet heraus, dass eben diese Durchblutungsstörungen – wenn sie ignoriert werden – zum Schlaganfall führen können.

Deshalb: man sollte zwar nicht immer alles auf die Goldwaage legen, aber wenn man sich unsicher fühlt und sich die Person vollkommen anders als normal benimmt, sollte man direkt den Krankenwagen alarmieren.

Und das war der Grund, warum Mama so spontan reagierte:
Der nachfolgende Text kursierte irgendwann einmal in den sozialen Netzwerken. Ich habe ihn damals gelesen und gedacht, vielleicht sollte man sich das mal merken, man weiß ja nie.

Aus dem Internet kopiert:

„Während gegrillt wurde, stolperte Ingrid und fiel hin. Man bot ihr an, einen Krankenwagen zu rufen, doch sie versicherte allen, dass sie OK war und sie nur wegen ihren neuen Schuhen über einen Stein gestolpert war.
Weil sie ein wenig blass und zittrig wirkte, half man ihr, sich zu säubern und brachte ihr einen neuen Teller mit Essen. Ingrid verbrachte den Rest des Abends heiter und fröhlich.
Ingrids Ehemann rief später an und ließ alle wissen, dass seine Frau ins Krankenhaus gebracht worden war. Um 23:00 Uhr verstarb Ingrid.

Sie hatte beim Grillen einen Schlaganfall erlitten. Hätten ihre Freunde gewusst, wie man die Zeichen eines Schlaganfalls deuten kann, könnte Ingrid heute noch leben.

Manche Menschen sterben nicht sofort. Sie bleiben oft lange in einer auf Hilfe angewiesenen,
hoffnungslose Situation.

Es dauert nur 1 Minute, das Folgende zu lesen...
Ein Neurologe sagte, dass wenn er innerhalb von 3 Stunden zu einem Schlaganfallopfer kommen kann, er die Auswirkung eines Schlaganfalls aufheben könne. Er sagte, der Trick wäre, einen Schlaganfall zu erkennen, zu diagnostizieren und den Patienten innerhalb von 3 Stunden zu behandeln, was allerdings nicht leicht ist.
Erkenne einen Schlaganfall: Es gibt 4 Schritte, an die man sich halten sollte, um einen Schlaganfall zu erkennen.
Nun sagen Ärzte, dass Umstehende einen Schlaganfall erkennen können, wenn sie 4 einfache Fragen stellen.

Bitte die Person, zu lächeln (sie wird es nicht schaffen).

Bitte die Person, einen ganzen Satz zu sprechen (sie wird es kaum schaffen).

Bitte die Person, beide Arme zu heben (sie wird es nicht oder nur teilweise können).

Bitte die Person, ihre Zunge heraus zu stecken (wenn die Zunge gekrümmt ist, sich von einer Seite zur anderen windet, ist das ebenfalls ein Zeichen eines Schlaganfalls).

Falls die Person Probleme mit einem dieser Schritte hat, rufe sofort den Notarzt und beschreibe die Symptome der Person am Telefon.

 

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